Lust auf was Neues?

Behind the scene
Neben sehr spannenden Projekten in den letzten Monaten, hatten wir irgendwie Bock, ein neues Produkt aus unserem Hut zu zaubern. Weniger um einem Möbel-Imperium ein kleines Stückchen näher zu kommen, sondern tatsächlich aus einer inneren Lust heraus. Betriebswirtschaftlich natürlich maximal kurz gedacht – jeder BWL-Professor würde die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Sei´s drum – wir haben´s trotzdem gemacht. Zu Beginn war die ganze Geschichte ehrlicherweise kaum zielführender als eine politisch geführte Flüchtlingsdiskussion, aber mit dem ersten Prototypen hat alles fix an Fahrt aufgenommen. Natürlich hatten wir den Anspruch, ein Produkt zu entwerfen, welches die gleiche Wertigkeit und Authentizität besitzt wie unsere Turngeräte-Möbel, jedoch in keiner direkten Verbindung mit diesen steht. Herausgekommen ist ein Schneidebrett, welches in seiner Form absolut zeitlos ist, mit dem Gebrauch tolle Charakterzüge aufzeigt und dank massivem Eichenholz für die Ewigkeit bestimmt ist. Die Fertigung dieses kleinen Küchenhelfers übernimmt eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Niedersachen und das Fotoshooting hat unser Lieblingsfotograf Lars Jacobsen verantwortet (Ja, den hübschen Mann kennst Du möglicherweise vom sehen – Stichwort GMNT).  Frau Britta Schaper – eine großartige Frau mit noch größerem Herz für junge Gründer – hat uns eine ihrer schicksten bulthaup-Küchen für das Shooting zur Verfügung gestellt und das Produkt-Texting ist unserer losen Mund-/Schreibwerk entsprungen. Wir strahlen wie kleine Honigkuchenpferde und möchten Euch neben unserem jüngsten Wurf gerne auch ein paar »Behind the scene-Bilder« zeigen.

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Ab hier wird´s dann professionell …

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Das Texting
Manchmal läuft es einfach im Leben – das nächste Drivenow- Auto steht umme Ecke,  der NY-Cheesecake mit ganz viel Himbeersauce ist in unserem Stammcafé noch nicht aus und Kunden sind uns nicht böse, wenn sich die Lieferung noch einmal verschiebt. In Sachen Texting gibt es auch Tage/Stunden/Minuten, wo es läuft. Verpasst man dieses kurze Zeitfenster nur minimal, steht man nicht selten auf dem Kreativschlauch. Dann schmeisst man hart geschmiedete Ideenpläne über Board, mit denen man zuvor gute zwei-drei Stunde schwanger war. Eine textliche Abtreibung sozusagen. Blöd, aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende (Ja, schon gut, Phrasenschwein wird gefüllt!). Die Arbeit an dem Texting zu unserem Schneidebrett kann man als gute Mische aus Flow- und Nicht-Flow bezeichnen. Schlussendlich sind wir aber doch sehr happy, da das Produkt genügend Angriffsfläche für ein Texting mit typischen Hardcrafted Hamburg Augenzwinkern geboten hat. Aber lest euch euer eigenes Bild.

Essen ist ja bekanntlich der Sex des Alters und da ist es doch nur logisch, seine eigenen (Koch-) Künste nicht zu vernachlässigen. Ob Du es drauf hast, entscheiden andere – wir können nur für optimale Bedingungen sorgen, indem wir Dir unseren besten Küchenhelfer an die Hand geben. Zeitlose Erscheinung, bestes Eichenholz und handgefertigt in der Holzmanufaktur des andreaswerk Vechta – eine bemerkenswerte Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Auf unserem Schneidebrett schneidet man immer auf der richtigen Seite und je nachdem ob Du Größe zeigen willst oder Dich doch erst auf das Wesentliche konzentrieren möchtest, haben wir drei unterschiedliche Schneidebrett-Größen am Start. Du hast also alle Optionen. Und jetzt Hand aufs Holz – gedanklich liegt Dein saftiges Steak doch bereits auf unserem “hardbrett”! Also wetz´ die Messer, lade Deine tollsten Freunde ein und zeig ihnen wie wahre Küchenhelden auszusehen haben.

Details:
Material: Eichenholz, pflanzlich gegerbtes Leder
Fertigung: Handarbeit, Made in Germany

Maße I Schneidebrett S (LxBxH): 390mm x 120mm x 25mm
Maße I Scheidebrett M (LxBxH): 460mm x 210mm x 25mm
Maße I Schneidebrett L (LxBxH): 550mm x 270mm x 25mm

Eine der vielen Herausforderungen
Herausforderungen machen das Leben ja erst lebenswert. Wenn alles auf Anhieb funktioniert, wäre das mittelfristig schon maximal unspannend. Neben er richtigen Location für das Shooting oder dem Finden eines Herstellers, der sich trotz hoher Auslastung für das Thema begeistern konnte, waren es eigentlich die banalen Dinge, die Zeit gekostet haben. Wachsen oder ölen, mattiert oder leicht glänzend, Verpackungsdesign sowie das Branding. Gerade letzteres war schwer zu realisieren, da wir es zwingend dezent halten wollten. Folglich kam nur ein Branding an der Brettseite in Frage. Das Einbrennen wie wir es bei unseren Turngeräte-Möbeln machen, hat überhaupt nicht funktioniert. So haben wir uns dann auf die Suche nach Spezialisten für Lasertechnik gemacht. Von diesen Spezialisten gibt es an sich genügend, jedoch war unser Brett aufgrund seiner Breite (120-270mm)  für die meisten Lasergeräte einfach zu breit. Und zack, war das alles nicht mehr so easy. Wir haben dann nicht auf das Branding verzichtet, sondern wie fleißige Trüffelschweine weitergesucht und dank vieler Telefonate schlussendlich doch noch den für uns passenden Hersteller – Buth Graviersysteme – gefunden. Toll oder?!